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Fotoalbum von unseren Veranstaltungen 2018
24. Feber 2018 - Neu-Eröffnung der Ausstellung „Vom Vielvölkerstaat zur EU“ Renner-Museum schlägt Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft Neue Ausstellung zum Republiks-Jubiläum erzählt spannend die ereignisreiche österreichische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Unter dem Titel „Österreich: Vom Vielvölkerstaat zur Europäischen Union“  zeigt das Karl- Renner-Museum in Gloggnitz eine rundum erneuerte Dauerausstellung, die am 24. Februar im Beisein zahlreicher Prominenz eröffnet wurde. Dabei erlebten die Besucher eine attraktive Zeitreise österreichischer Geschichte von 1918 bis heute. Viele spannende neue Originale wie Wahlplakate und Postkarten stehen im Mittelpunkt. Sie erzählen von Österreichs politischen Konflikten und gesellschaftlichen Um- und Aufbrüchen. Der Kurator der Ausstellung, Dr. Michael Rosecker, wissenschaftlicher Leiter des Museums, der seit Jänner 2017 akribisch an der neuen Schau arbeitete: „Es war mir ein zentrales Anliegen, diese Schau auf der Ausstellungstradition des Museums basierend zu überarbeiten und damit spannend über die ereignisreiche österreichische Geschichte des 20. Jahrhunderts zeitgemäß zu erzählen.“ „Die Museumsarbeit richtet auch bewusst den Blick auf aktuelle Themen und Fragestellungen der Gegenwart“, weiß SPÖ-Landesparteivorsitzender Landesrat Franz Schnabl, der auch stv. Vorsitzender des Vereins Dr. Karl Renner-Gedenkstätte ist: „Dieser Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft ist gerade in Zeiten der schleichenden Verrohung der Sprache, des Schwindens gesellschaftlichen Zusammenhalts und des Heraufbeschwörens neuer Feindbilder ein hehres Ziel, aber auch Auftrag an die Bildungseinrichtungen unseres Landes. Es gilt, dunkle Zeiten in unserer Vergangenheit nie zu vergessen. Dazu tragen Einrichtungen wie diese wesentlich bei.“ In Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte LR Karl Willfing die Wichtigkeit des Miteinanders trotz ideologischer Gegensätze und dass Demokratie nicht selbstverständlich ist, sondern immer wieder neu errungen werden müsse. Der Direktor des Museums  in der historischen Renner-Villa, Mag. Wolfgang Luftensteiner, ist stolz auf die neue Ausstellung. „Es freut mich sehr, dass wir mit dem neuen Team – trotz knapper Geldmittel – einen sehenswerten Beitrag zum Jubiläumsjahr 2018 gestalten konnten.“  Das Renner-Museum versteht sich als Ort der Vermittlung historischen Wissens, aber auch zur Förderung einer demokratischen Gedenkkultur.
13. April 2018: Prof. Dr. Anton Pelinka: „Die gescheiterte Republik“ In einem faszinierenden Vortrag und einer spannenden Diskussion über die Hintergründe, warum die erste Republik in Österreich scheiterte, begeisterte der bekannte Politologe Prof. Dr. Anton Pelinka im vollbesetzten Foyer des Renner-Museums eine große Zahl interessierter Besucherinnen und Besucher. Aus Anlass des Gedenkjahres 2018 hat Pelinka seinem jüngsten Buch mit diesem Titel in der historischen Karl Renner-Villa präsentiert. Als Gründe für das Scheitern machte er das mangelnde Österreich-Bewusstsein und ein mangelndes Bekenntnis zur Demokratie, sowie den tief ver- wurzelten Antisemitismus fest. Darüber hinaus stellte er einige ungenützte Potentiale zur Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft in dieser Zeit fest, wie zum Beispiel das große Potenzial der Politisierung der Frauen.
4. Mai 2018: Wolfgang Häusler: „Ideen können nicht erschossen werden“  Ideen können nicht erschossen werden – so der Titel des neuen Buches des Historikers Wolfgang Häusler, das er im Dr. Karl Renner-Museum dem interessierten Publikum präsentierte. Der Autor gab Einblick in die Irrungen und Wirrungen, die österreichischen Entwicklungen und Rückschritte am Wege zu einer Demokratisierung und Konstitutionalisierung. Anhand der drei einschneidenden Revolutionen 1789, 1848 und 1918 und ihren Leitfiguren zeigte er eindrucksvoll auf, welche nachhaltige Wirkung von den Revolutionen ausging und wie entscheidend sie politische und gesellschaftliche Veränderungen mitprägten oder gar erst auf den Weg brachten. Besonders freute es das Renner-Museum, die zahlreichen Vertreter der Stadt Gloggnitz unter den Gästen begrüßen zu dürfen: BGM Irene Gölles, die Stadträte Ing. Peter Kasper und Wolfgang Hahnl, sowie die Gemeinderäte  Iris Hintringer, Michael Kopp und Ing. Johann Schabauer.
9. Juni 2018: Eröffnung der Ausstellung „Die Republik Deutschösterreich“ Mit der Sonder-Ausstellung „Die Republik Deutschösterreich – der Rest zwischen Krieg und Frieden“ setzt das Karl-Renner-Museum in Gloggnitz einen weiteren zeitgeschichtlichen Impuls im Jubiläumsjahr 2018. Die von Michael Rosecker gestaltete Ausstellung beschreibt die schwierigen Umstände der Republiksgründung und zeigt an Hand besonderer Schaustücke einprägsam die Probleme des neuen Staates, der wirtschaftlich am Tiefpunkt und ohne eigenes Selbstverständnis in einem neuformierten Zentraleuropa entstanden war. „Trotz tiefgreifender Problemstellungen und Konflikte wurden staatliche und politische Grundlagen geschaffen, die nach dem Scheitern der ersten Republik dennoch die Basis der erfolgreichen Wieder- errichtung der Republik 1945 sein sollten“ meint der Kurator. „Die Entstehungsgeschichte unserer Republik zu kennen ist ganz wichtig, um spätere Entwicklungen in unserem Land zu verstehen und vor allem daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen“, betonte auch LR. Ulrike Königsberger-Ludwig in ihrer Eröffnungsrede. „Wir verstehen es als unseren Auftrag Geschichte für alle Generationen nachvollziehbar und erlebbar zu machen“, fasst der Direktor des Museums Wolfgang Luftensteiner zusammen. Zur offiziellen Eröffnung am vergangenen Samstag waren eine große Zahl interessierte Besucher unter ihnen auch LAbg. Hermann Hauer, Bgm. Irene Gölles und Vizebürgermeister Erich Santner gekommen. Die Sonderausstellung ist bis zum 9. Dezember zu sehen.
13. Juni 2018: Hoher Besuch im Renner-Museum Einen besonderen Gast konnte das Team des Renner-Museums in Gloggnitz am Mittwoch, den 13. Juni begrüßen. Bundespräsident a.D. Dr. Heinz Fischer war mit einem ORF-Team gekommen, um Aufnahmen für eine neue Sendereihe zum Republiksjubiläum in der Renner-Villa zu machen. Diese wird in ORF III unter dem Titel „Schauplätze der Republiksgründung“ im Oktober zu sehen sein. Natürlich interessierte sich Fischer auch für die neuen Ausstellungen im Renner-Museum („Österreich - Vom Vielvölkerstaat zur Europäischen Union“ und „Die Republik Deutschösterreich – der Rest zwischen Krieg und Frieden“). Das ehemalige Staatsoberhaupt zeigte sich beeindruckt von den Original-Schaustücken aus der Entstehungsgeschichte der Republik und zollte dem Team um Wolfgang Luftensteiner und Michael Rosecker großes Lob für die Belebung dieser wichtigen zeitgeschichtlichen Gedenkstätte. Seitens der Stadtgemeinde Gloggnitz begrüßte Vizebürgermeister Erich Santner in Vertretung der Bürgermeisterin den Staatsgast.
29. Juni 2018: Tolles Klanggarten – Konzert - Renner-Museum „vibrierte“! Ein wunderschöner, lauer Sommerabend mit Melodien von George Gershwin, gespielt in einer einzigartigen Instrumentierung – das waren die „Zutaten“ eines musikalischen Leckerbissens zum Auftakt des heurigen „Klanggarten“-Zyklus im Renner-Museum am Freitag, den 29. Juni. Flip Philipp, ein genialer Virtuose auf dem selten zu sehenden Vibraphon, begleitet von Bertl Mayer (chromatische Mundharmonika) und Karol Hodas (Bass) begeisterte das treue Gloggnitzer Publikum. „Ein phantastischer Abend mit stimmungsvoller Musik aus der Zeit Karl Renners“, resümierte Direktor Wolfgang Luftensteiner zufrieden. Das nächste „Klanggarten“-Konzert findet am 20. Juli statt und bringt den Trompeter Gerald Pfister mit seiner „Traditional Jazz Unit“ in den Garten der Renner-Villa.
20. Juli 2018 - Traditional Jazz Unit „Dixie und Swing“ war das Motto des 2. Sommer-Konzerts am vergangenen Freitag im „Klanggarten“ des Renner-Museums. Und die Traditional Jazz Unit mit Gerald Pfister (Trompete), Helmut Schwarzer (Piano) und Bibi Pichler (Kontrabass) riss die zahlreichen Besucher an diesem lauen Sommerabend von der ersten Minute mit ihrem Schwung und ihrer Freude am Musizieren so richtig mit. Viele bekannte Melodien aus den 1920er - und 30er-Jahren wie „Georgia“ oder „Sentimental Journey“ bezauberten das Publikum. Und zum Schluss gab es noch als Draufgabe „Oh when the Saints“. „Wieder ein sehr gelungener Abend mit begeisternder Musik aus der Zeit Karl Renners“, zeigte sich auch Bürgermeisterin Irene Gölles zufrieden.
20. Juli 2018 - Traditional Jazz Unit „Dixie und Swing“ war das Motto des 2. Sommer-Konzerts am vergangenen Freitag im „Klanggarten“ des Renner-Museums. Und die Traditional Jazz Unit mit Gerald Pfister (Trompete), Helmut Schwarzer (Piano) und Bibi Pichler (Kontrabass) riss die zahlreichen Besucher an diesem lauen Sommerabend von der ersten Minute mit ihrem Schwung und ihrer Freude am Musizieren so richtig mit. Viele bekannte Melodien aus den 1920er - und 30er-Jahren wie „Georgia“ oder „Sentimental Journey“ bezauberten das Publikum. Und zum Schluss gab es noch als Draufgabe „Oh when the Saints“. „Wieder ein sehr gelungener Abend mit begeisternder Musik aus der Zeit Karl Renners“, zeigte sich auch Bürgermeisterin Irene Gölles zufrieden.
24. August 2018 - „Die Entspannten“ Mit dem Konzert der „Die Entspannten“ am 24. August endete die diesjährige Klanggarten-Saison. Die Band aus Wiener Neustadt unterhielt das Publikum mit selbst geschriebenen Liedern, amüsierte mit Anekdoten und regte mit so manchen Texten zum Nachdenken an.
21. September 2018 - Lesung und Ehrung Prof. Siegfried Nasko
Prof. Dr. Siegfried Nasko präsentierte im Dr. Karl Renner-Museum Gloggnitz sein aktuelles Werk "Dr. Karl Renner - Zu Unrecht umstritten" vor zahlreichen interessierten Gästen und Freunden. Diese Präsentation wurde von einer Diskussion mit dem Publikum über die Rolle Renners in der österreichischen Politik begleitet. Weiters erhielt Nasko für seine Verdienste um das Museum und die Stadt Gloggnitz das Ehrenabzeichen in Silber überreicht. Dies wurde von Bgm. Irene Gölles und Vizebgm. Erich Santner übergeben, begleitet von einer Laudatio auf Nasko durch Bgm. Gölles. Direktor Wolfgang Luftensteiner leitete als Moderator der Veranstaltung durch den Abend.
6. Oktober 2018 - Lange Nacht der Kultur im Schwarzatal - „Zeitreise“ durchs Schwarzatal Vier Museen laden zur langen Nacht der Kultur Auf eine interessante geschichtliche Reise durch das Schwarzatal laden vier Museen am Samstag, den 6. Oktober unter dem Motto „Lange Nacht der Kultur im Schwarzatal“. Von 17.00 bis 23.00 Uhr bitten das Städtische Museum Neunkirchen, das Dorfmuseum Raglitz, das Stahlstadtmuseum Ternitz und das Renner- Museum in Gloggnitz bei freiem Eintritt um Ihren Besuch. Zwei Gratis-Shuttlebusse pendeln zwischen den Museen, außerdem werden kulinarische Schmankerl angeboten. Nach einer längeren Pause nimmt das Renner-Museum Gloggnitz heuer wieder an der langen Nacht der Kultur im Schwarzatal teil. Die Lange Nacht bietet aber auch die Möglichkeit, laufende und neue Sonder- ausstellungen zu besuchen: Das Städtische Museum Neunkirchen eröffnet die Sonderausstellung „Unruhige Jahre – Neunkirchen und die Erste Republik“, die die schwierige Zeit zwischen 1918 und der Stadterhebung Neunkirchens im Jahr 1920 beleuchtet. Das Stahlstadtmuseum Ternitz lädt zur Sonderschau von Fotoapparaten und Bügeleisen, zur Geschichte des einstigen Schoeller-Werkes und zeigte eine Präsentation zu „1918 – Kriegsende 1. Weltkrieg“. Das Dorfmuseum Raglitz widmet sich zum 25-jährigen Bestehen regionalen Vereinen, dem 45-Jahr     Jubiläum des Landeskindergartens und einer Sonderschau zum Thema „Auf den Spuren von Sissi –     das Leben einer Kaiserin“. Das Renner-Museum in Gloggnitz befasst sich mit der „Republik Deutschösterreich – Der Rest     zwischen Krieg und Frieden.“ Nach längerer Pause öffnete das Dr. Karl Renner-Museum heuer wieder seine Tore für die Lange Nacht der Kultur im Schwarzatal. In gemütlichem Ambiente wurden die Besucher von unserem wissenschaftlichen Leiter Dr. Michael Rosecker durch die Ausstellung begleitet und konnten die einzigartige Atmosphäre der Villa bei Nacht genießen. Der Gang durch die Dauer- und auch die aktuelle Sonderausstellung fand zahlreiche Interessenten, die die Lange Nacht nutzten, um sich über das Thema „100 Jahre Republik“ zu informieren oder einfach die Museen vor der Haustüre zu besuchen.
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18. Oktober 2018 - BhW Verleihung - „Vorbild Barrierefreiheit“ in St. Pölten Das Dr. Karl Renner-Museum hat für sein vorbildliches Projekt des "Virtuellen Museums" nun einen Preis erhalten. Verliehen wurde der Preis "Vorbild Barrierefreiheit 2018" am Do 18.10. in der NÖ - Landesbibliothek in St. Pölten durch das BhW Niederösterreich. In Vertretung des Rennermuseums nahmen Archivar Peter Dörenthal, er kreierte das Virtuelle Museum mit großem Einsatz und in unzähligen Arbeitsstunden, und Vereinsvorsitzende Bgm. Irene Gölles den Preis entgegen. Diese Maßnahme ist notwendig, um Barrierefreiheit in der Rennervilla bieten zu können. Da das Gebäude selbst nicht passend umgebaut werden kann, ließ man sich eine andere Lösung einfallen. Nun können Besucher mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit gemütlich einen Gang durch das gesamte Museum genießen, ohne dabei einen einzigen Schritt machen zu müssen. Das Virtuelle Museums wird im barriere- freien Foyer gezeigt und führt in Bild und Ton durch die Dauerausstellung und macht das Dr. Karl Renner- Museum somit für alle erlebbar.
25. Oktober 2018 - Vortrag und Diskussion mit Dr. Wolfgang Maderthaner
Dr. Michael Rosecker führte als „Reiseleiter“ durch einen Abend mit Dr. Wolfgang Maderthaner zum Thema „100 Jahre Republik. Maderthaner, seines Zeichens Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchives, gab informative und facettenreiche Einblicke in die Geschichte der österreichischen Republik, die er äußerst ansprechend und kurzweilig präsentierte. Im Anschluss fanden sich die BesucherInnen zu zahlreichend Diskussionsrunden und interessanten Gesprächen mit Rosecker und Maderthaner zusammen, während unsere Gäste durch das Museumsteam mit einem Buffet von „Sturm und Brötchen“ - passend zur Jahreszeit – versorgt wurden.
Dr. Karl Renner - Museum für Zeitgeschichte Gloggnitz